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Tipps für Ihren Newsletter

Foto © Nicola RössertErgänzend zu den Musterwebsites Philippus und Andreas bietet Vernetzte Kirche ein Newsletter-Modul an: Über ein Formular auf Ihrer Musterwebsite können sich interessierte Personen für Ihren Newsletter an- und abmelden und so gezielt Neuigkeiten aus Ihrer Kirchengemeinde, Ihrem Dekanat oder Ihrer Einrichtung abonnieren. Die technischen Informationen finden Sie dazu in unserem Handbuch. An dieser Stelle möchten wir Ihnen ein paar redaktionelle Empfehlungen geben, damit Ihr Newsletter auch gelesen wird und Ihre Inhalte bei den Abonnenten wirklich ankommen.


Sie kennen das sicher auch, von allen Seiten wird man mit Informationen "befeuert": Werbe-Newsletter, die man nie bestellt hat, E-Mails zu Themen, die einen nicht interessieren. Einladungen von allmöglichen Seiten. Von (Sozialen) Medien noch gar nicht gesprochen. Keine schlechte Voraussetzung, um sich als HerausgeberIn eines Newsletters vorab ein mal zu überlegen, wie man als NutzerIn eigentlich selbst reagiert? Welche Inhalte liest man in diesem Informationsüberangebot überhaupt? Und warum liest man sie? Sind es die Inhalte, die für Sie relevant sind? Weil Sie den Absender oder die Absenderin (persönlich) kennen?  Oder sich persönlich angesprochen fühlen? Weil Sie exklusive Informationen geboten bekommen, die Sie nirgendwo sonst erhalten? Ist es die Aufmachung? Der persönliche Tonfall? Die übersichtliche Optik? Gefällt Ihnen die Bildsprache? Ist die Bebilderung der Texte originell? Liest sich der Text flüssig? (Und ohne Rechtschreibfehler?) Ist die Gestaltung übersichtlich? Sind die Inhalte so aufbereitet, dass man beim Überfliegen erkennt, ob etwas Interessantes dabei ist?

Vom Leser aus (mit)denken 

Wenn Sie diese Überlegungen anstellen, haben Sie eine wesentliche Aufgabe erfüllt, nämlich sich Gedanken über die Empfänger zu machen. Über die Menschen, die Ihren Newsletter lesen sollen. Sie möchten Ihre Informationen an den Mann und an die Frau bringen. Deshalb müssen Sie sich genau über diejenigen Gedanken machen, die Sie erreichen möchten, um die inhaltlichen Schwerpunkte und die passende Form für Ihre Bezugsgruppe zu finden. Auch die grundsätzliche Frage, ob ein Newsletter überhaupt das richtige Medium ist, sei bei Ihren ersten Überlegungen nicht verboten.
Erstellen Sie einen Redaktionsplan mit wichtigen Terminen und Informationen, die Sie kommunizieren möchten und überlegen Sie, wie Sie diese "Fakten" so aufbereiten können, dass man sie gerne liest. Kurze Überschriften, die auf den Inhalt neugierig machen und andeuten, worum es geht. Die Texte kurz. Aber nicht zu kurz. Verlinken Sie für ausführlichere Informationen zu Beiträgen auf Ihrer Website. Formulieren Sie sachlich. Aber mit einer persönlichen Note. Bieten Sie den Lesern einen Mehrwert. Das kann ein Lektüretipp aus dem Kirchenvorstand sein. Ein jahreszeitlich passendes (originelles) Gedicht. Oder ein Fotorätsel aus Ihrer Kirche. Oder eine Lieblingsbibelstelle mit einer kurzen Begründung von einem Gemeindemitglied.

Beziehungen pflegen

"Am wirkungsvollsten ist der Newsletter, wenn es dem Absender gelingt, eine Beziehung zu den Empfängern aufzubauen", empfiehlt die PR-Beraterin Kerstin Hofmann. Versuchen Sie die Menschen anzusprechen. Nutzen Sie die Gelegenheit, die Beziehung zu Ihren Gemeindemitgliedern zu vertiefen. Was interessiert Ihre Gemeinde? Was können Sie vorab als kurze exklusive Zusatzinformation z.B. zu Ihrer nächsten Predigt bieten, die die Menschen neugierig macht und zusätzlich motiviert in den Gottesdienst zu kommen? Gibt es Fotos mit ungewöhnlichen Perspektiven auf Ihre Kirche? Gibt es einen motivierten Konfirmanden, der solche Bilder fotografieren mag? Laden Sie die Menschen ein, an den Themen Ihrer Gemeinde und Ihres Newsletters teilzunehmen, Rückmeldungen zu geben.

Finden Sie das richtige Maß 

Erinnern Sie sich an Ihre eigenen Lesegewohnheiten und halten Sie sich entsprechend kurz und passen Sie den möglichst regelmäßigen Versandturnus entsprechend an. Sind die Informationen relevant und neu genug, um einen Newsletter zu versenden? Im Zweifelsfall befragen Sie Ihre Gemeinde, wie häufig Sie sich einen Newsletter wünschen. (Zur Orientierung, unser Vernetzte-Kirche-Newsletter erscheint etwa monatlich.)

Kommunizieren Sie

Da es datenschutzrechtlich nicht erlaubt ist, den Verteiler Ihres Newslettermoduls mit allen Adressen zu befüttern, die Sie in den letzten Jahren so sammeln konnten, wird es eine Weile dauern, bis Sie einen soliden Abonenntenstamm aufgebaut haben. Kommunizieren Sie über alle möglichen Kanäle — vom Link in Ihrer Mail-Signatur, über die persönliche Ansprache bis zum gedruckten Gemeindebrief, dass es die Möglichkeit gibt Ihren Newsletter zu abonnieren. 

Rechtliche Hinweise

Bei einem Newsletter handelt es sich dem nach Gesetz ebenso um einen Telemediendienst wie bei einer Website. Entsprechend sind Sie gem. § 5 TMG dazu verpflichtet, ein Impressum anzugeben, damit für den Empfänger klar ersichtlich ist, wer hinter der E-Mail steht und bei Bedarf Kontakt aufnehmen kann. Außerdem muss der Empfänger die Möglichkeit haben, sich über einen Link von dem Newsletter abmelden zu können. Beides ist ist in der Vorlage unseres Newsletter-Moduls entsprechend vorbereitet. Weitere Informationen für einen rechtssicheren Newsletter finden Sie hier.

Linktipp

10 ausführliche Tipps für erfolgreiche Newsletter
Es lebe der Newsletter!

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